„Ich weiß nicht viel, aber ich weiß, dass ich im Juli mit dem Dreh beginne. Sie planen und bereiten aktuell alles vor. J.J. hat ein Skript, aber ich habe es noch nicht gelesen. Du musst dazu in einen eigenen Raum, in dem sich das Skript befindet … Ok ich lüge, manchmal darfst du es auch mit nach Hause nehmen.“
Nachdem ursprünglich Colin Trevorrow für die Regie von Episode IX vorgesehen war, trennten sich die Wege von Lucasfilm und dem Regisseur vor einigen Monaten. Anschließend holte das Studio mit J.J. Abrams einen alten Bekannten an Bord. Der Regisseur von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ soll nun auch den Abschluss der Trilogie inszenieren. Am Drehbuch ist er ebenfalls beteiligt. Das Skript entsteht in Zusammenarbeit mit Chris Terrio (Justice League, Argo).
In den Kinos soll „Star Wars: Episode IX“ im Dezember 2019 anlaufen.
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Bekannt wurde der junge Brite durch seine Rolle des fahnenflüchtigen Stormtrooper-Soldaten Finn in der neuen Star Wars-Trilogie, die im kommenden Jahr ihren Abschluss finden wird. Doch Boyega kann nicht nur Star Wars und zählt mittlerweile zu den Top-Stars in Hollywood.
Für einen Jungen aus dem Südlondoner Einwanderer-Viertel Peckham war das schon ein weiter Weg bis in die Riege der „Star Wars“-Heroen. John Boyega ist der Sohn eines aus Nigeria stammenden Predigers und einer Sozialarbeiterin. Früh begeisterte er sich fürs Theater, nahm sogar Tanzstunden, und ergatterte 2011 seine erste Hauptrolle in der schrägen Sci-Fi-Action-Komödie „Attack The Block“.
Da ging er noch zum College, nur kurze Zeit später war er freier Schauspieler, weilte in Hollywood zu Probeaufnahmen und traf dort zufällig den Produzenten und „Star Wars“-Regisseur J.J. Abrams. Der hatte „Attack The Block“ gesehen, war begeistert, und versprach ihm eine Rolle. Und so wurde John Boyega der erste schwarze Stormtrooper in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“. Manchmal ist alles ganz einfach.
Aber natürlich gibt es auch für John Boyega mehr als nur „Star Wars“. Im letzten Jahr war er einer der Hauptdarsteller in Kathryn Bigelows brisantem Polizeithriller „Detroit“, der im Jahr 1967 spielt und von rassistisch motivierter Polizeigewalt handelt. Und im Theater war er auch unterwegs, im Londoner Old Vic stand er in der Titelrolle von Büchners „Woyzeck“ auf der Bühne. Nach soviel Hochkultur ist bei John Boyega allerdings bald wieder Popcorn-Kino angesagt. Im Superroboterfilm „Pacific Rim: Uprising“ kämpft er in der ersten Reihe.
Der Star Wars Stammtisch Aachen gratuliert ihm recht herzlich!
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